Webdesign und Onlineshop-Entwicklung

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Online-Lexikon

Die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Onlineshops und Websites

Das Thema eCommerce ist voll von Fachbegriffen. Einige davon begegnen Ihnen täglich, ein anderer Teil tangiert Sie eher selten. Ob es dabei speziell um das Onlineshop-System geht oder das geeignete Hosting. In diesem Bereich finden Sie alle revanten Begriffe übersichtlich und schnell erklärt.

A

Ajax

Apache

ASCII

B

Barrierefreiheit

Bildoptimierung

Blindtext

Blog/Weblog

Browser/Webbrowser

C

Cache

CMS

Cookies

Corporate Design

Corporate Identity (CI)

CSS

D

Datenbank

Domain

Dynamische Webseiten

E

Editoren

F

Flash

Flash-Player

Frame

Frameset

FTP

H

Homepage

HTML

HTTP

Hyperlink/Link

I

Interfacedesign

J

JavaScript

K

Keyword

L

Layout

Lizenz

M

Meta-Tags

MYSQL

N

Navigation

P

PDF

PHP

Pop-up

Programmierung

Provider/Anbieter

Q

Quelltext

R

RSS-Feeds

S

Screendesign

SEM

Server

SQL

Suchmaschinen

Suchmaschinenoptimierung

T

Tags

U

Unicode

Update

Upload

URL

Usability

W

W3C

Web 2.0

Webagentur

Webdesign

Webdesigner

Webhosting

Website/Webseite

X

XHTML

XML

Ajax

Webdesign Definition / Lexikon Ajax - Asynchronous Javascript and XML

Ajax ist ein Apronym für die Wortfolge? Asynchronous JavaScript and XML? Es bezeichnet ein Konzept der asynchronen Datenübertragung zwischen einem Server und dem Browser. Dieses ermöglicht es, HTTP-Anfragen durchzuführen während eine HTML-Seite angezeigt wird und die Seite zu verändern ohne sie komplett neu zu laden. Das eigentliche Novum besteht in der Tatsache, dass nur gewisse Teile einer HTML-Seite oder auch reine Nutzdaten bei Bedarf nachgeladen werden, womit Ajax eine Schlüsseltechnik zur Realisierung des Web 2.0 darstellt.

Der Aufbau einer Ajax-Anwendung

Bei Ajax werden Technologien eingesetzt, um interaktive, desktopähnliche Webanwendungen zu realisieren.

Eine Ajax-Anwendung basiert auf folgenden Web-Techniken:

• HTML (oder XHTML)
• Document Object Model zur Repräsentation der Daten oder Inhalte
• JavaScript zur Manipulation des Document Object Models und zur dynamischen Darstellung der Inhalte.

JavaScript dient auch als Schnittstelle zwischen einzelnen Komponenten. Das XMLHttpRequest-Objekt, Bestandteil vieler Browser, um Daten auf asynchroner Basis mit dem Webserver austauschen zu können.
Eine andere Transportmethode ist On-Demand JavaScript, bei der eine JavaScript-Datei per DOM-Manipulation angefordert wird.

Für den Aufruf von Ressourcen, Funktionen bzw. Methoden (API) gibt es die Ansätze:

• REST ? Aufruf mittels klassischer HTTP-Techniken
• SOAP ? Übertragung von Methodenname und Parametern als XML-Dokument.

Bei der asynchronen Übertragung der Daten haben sich verschiedene Verfahren etabliert:

• reST-ähnliche Verfahren, um Nutzdaten in Textform zu übertragen
• JSON, ein auf JavaScript zugeschnittenes, textbasiertes Format für Daten und Objekte
• Diverse proprietäre XML-Formate
• SOAP, ein Protokoll für Webservices, das meist XML als Austauschformat verwendet

Im Zusammenhang mit Ajax-Anwendungen werden auch andere Webtechnologien eingesetzt, die ursächlich aber keinen Zusammenhang mit Ajax haben:

• CSS zur Formatierung einer Webseite.
• XSLT zur Datentransformation.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ajax_(Programmierung)

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Apache

Webdesign Definition / Lexikon Apache

Der Apache HTTP Server ist ein Produkt der Apache Software Foundation und der meistbenutzte Webserver im Internet.

Eigenschaften und Funktionen

Neben Unix und Linux unterstützt Apache auch Win32, NetWare sowie eine Vielzahl weiterer Betriebssysteme. In Version 2.0 wurde die Stabilität und Geschwindigkeit des Servers ? vor allem auch auf Nicht-Unix-Systemen ? erheblich verbessert: Die Bibliothek Apache Portable Runtime (APR) stellt eine Verallgemeinerung wichtiger Systemaufrufe zur Verfügung, sodass die individuellen Stärken des jeweiligen Betriebssystems ausgenutzt werden können. Hinzu kommen verschiedene Multiprocessing-Module (MPM), die je nach Plattform unterschiedliche Lösungen für die gleichzeitige Bedienung mehrerer Client-Anfragen anbieten: Beispielsweise setzt das MPM prefork für klassische Unix-Systeme auf Forking von Prozessen, während mpm_winnt für die unter Windows empfehlenswerteren Threads optimiert ist.

Der Apache-Webserver ist modular aufgebaut: Durch entsprechende Module kann er beispielsweise die Kommunikation zwischen Browser und Webserver verschlüsseln (mod_ssl), als Proxyserver eingesetzt werden (mod_proxy) oder komplexe Manipulationen von HTTP-Kopfdaten (mod headers) und URLs (mod_rewrite) durchführen.

Der Apache bietet die Möglichkeit, mittels serverseitiger Skriptsprachen Webseiten dynamisch zu erstellen. Häufig verwendete Skriptsprachen sind PHP, Perl oder Ruby. Diese sind kein Bestandteil des Webservers, sondern müssen ebenfalls entweder als Module eingebunden werden oder über das CGI angesprochen werden. Über das bei der Apache-Installation enthaltene mod_include kann Server Side Includes (SSI) ausgeführt werden. Damit ist es möglich, einfache dynamische Webseiten zu erstellen und den Verwaltungsaufwand von statischen Webseiten zu minimieren.

Der Apache HTTP Server ist, wie alle Programme der Apache Software Foundation, freie Software. Derzeit werden noch die stabilen Versionen 1.3.x, 2.0.x und 2.2.x unterstützt und somit beispielsweise mit Sicherheitsupdates versorgt. Die Apache-Entwickler empfehlen aber, die Version 2.2.x einzusetzen, da sie diese Version für die beste erhältliche halten.

Namensherkunft

Der Name wurde aus Respekt vor dem nordamerikanischen Indianerstamm der Apachen gewählt. Nicht korrekt ist, dass der Name eine Umdeutung von ?a patchy server? sei, was soviel wie ?ein zusammengeflickter Server? bedeutet. In den ursprünglichen FAQ wurde behauptet, dass der Apache HTTP Server eine gepatchte Erweiterung des alten NCSA HTTP Servers war.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Apache_HTTP_Server

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ASCII

Webdesign Definition / Lexikon ASCII - American Standard Code for Information Interchange

ASCII ist eine 7-Bit Zeichenkodierung bestehend aus 128 Zeichen von denen 95 druckbar und 33 nicht druckbar sind. Die Zeichen beinhalten das lateinische Alphabet in Groß- und Kleinschreibung sowie das Zahlensystem und einiger Satz- und Steuerzeichen. Der ASCII-Zeichensatz kann von allen Editoren gelesen werden und wird in Computern und anderen elektronischen Geräten verwendet.

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Barrierefreiheit

Webdesign Definition / Lexikon Barrierefreiheit

Barrierefreies Internet bezeichnet Web-Angebote, die von allen Nutzern unabhängig von körperlichen oder technischen Möglichkeiten uneingeschränkt (barrierefrei) genutzt werden können. Die Nutzung des Begriffs Internet ist hier eine umgangssprachliche Gleichsetzung des Begriffs "Internet" mit dem World Wide Web.

Grundlagen

Barrierefreiheit schließt sowohl Menschen mit und ohne Behinderungen, als auch Benutzer mit technischen (z. B. Textbrowser oder PDA) oder altersbedingten Einschränkungen (z. B. Sehschwächen) sowie Webcrawler ein, mit denen Suchmaschinen den Inhalt einer Seite erfassen. Da dies aufgrund der unzähligen weichen, individuell geprägten Barrieren nicht vollständig erreicht werden kann, spricht man auch von barrierearm oder zugänglich.

Statistisch gesehen sind Menschen mit Behinderungen überdurchschnittlich häufig im Internet und dabei auf spezielle Aufbereitung der Webangebote angewiesen, die über die übliche Darstellung (Rendering am Bildschirm, Audiodatenkonversion, usw.) hinausgehen. Blinde und sehbehinderte Nutzer lassen sich Webseiten per Software vorlesen oder in Braille-Schrift ausgeben, gehörlose oder schwerhörige Menschen, deren erste Sprache Gebärdensprache ist, benötigen auf sie zugeschnittene, besondere Darstellungsformen im Internet.

Zusätzlich zu der Berücksichtigung der Belange von Behinderten bedeutet ?barrierefrei? (behindertengerecht bezeichnet nur einen Teilaspekt), dass ganz allgemein niemandem Barrieren in den Weg gelegt werden sollen. Auch nichtbehinderten Nutzern soll nicht die Pflicht auferlegt werden, beim Abruf von Internet-Angeboten genau dieselbe Hard- und Softwarekonfiguration zu verwenden wie der Autor des Angebots (technische Barrierefreiheit). Neben der Zugänglichkeit (Accessibility) geht es auch um die Plattformunabhängigkeit ? ein Internetangebot soll sowohl mit Bildschirm beliebigen Formats als auch mit PDA, Handy u. ä. nutzbar bleiben. Es soll unabhängig vom verwendeten Betriebssystem und von der Software funktionieren, sofern diese standardkonform arbeiten.

Mindestens ebenso wichtig wie technische Zugangsbedingungen ist, dass die Inhalte übersichtlich und in leicht verständlicher Sprache präsentiert werden. Barrierefreiheit umfasst auch, keine übermäßigen, sondern dem Thema angepasste Anforderungen an Bildung, Ausbildung und intellektuelles Niveau zu stellen. Dieser Kontext ist insbesondere für die öffentlich-rechtlichen Webangebote bindend, um die Forderungen nach Gleichberechtigung auch von sprachlich in einem Land gehandicapten Menschen (von der Mehrheit abweichende Muttersprache) zu realisieren, erfasst aber auch die Probleme älterer Menschen, die nicht mit den Möglichkeiten und Methoden moderner Kommunikation aufgewachsen sind, und sozial benachteiligter Schichten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreies_Internet

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Bildoptimierung

Webdesign Definition / Lexikon Bildoptimierung

umfasst das digitale bearbeiten von Bildern mit passenden Bildbearbeitungsprogrammen. Es werden fehler wie Farbrauschen, Über- oder Unterbelichtung, Bildschärfe, etc. behoben. Dazu wird die Auflösung fürs Web generiert.

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Blindtext

Webdesign Definition / Lexikon Blindtext

Als Blindtext wird Text bezeichnet, den man bei der Gestaltung von Publikationen verwendet, wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt. Mit Hilfe des Blindtextes kann die Verteilung des Textes auf der Seite (Layout oder Satzspiegel) sowie Lesbarkeit und Platzbedarf der verwendeten Schriftarten (Typografie) beurteilt werden. Er besteht aus einer mehr oder minder sinnlosen Folge von Wörtern, oft auch nur aus wortähnlichen Silbenfolgen. Komponisten von Liedern benutzen Blindtexte beim Komponieren von Melodien und singen diese, bevor der Liedtext gedichtet wird.

Andere Texte dienen dazu, die Eigenheiten der Schriftarten mit einander vergleichen zu können. Deshalb müssen in ihnen möglichst alle (viele) Buchstaben und Sonderzeichen verwendet werden, die für die jeweilige Sprache typisch sind. Das bekannteste deutsche Beispiel ist der Satz "Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern.", das englische Pendant lautet "The quick brown fox jumps over the lazy dog" (der schnelle braune Fuchs springt über den faulen Hund), das "lateinische" Lorem Ipsum.

Weblinks

Blindtext-Generatoren finden Sie auf folgenden Seiten:
www.blindtexte.de
www.newmediadesigner.de
www.blindtextgenerator.de

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blindtext

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Blog/Weblog

Webdesign Definition / Lexikon Blog / Weblog

Ein Blog oder auch Weblog, engl. Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit - meist öffentlich - einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog "endlos", d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umgebrochen wird.

Der Herausgeber oder Blogger steht, anders als etwa bei Netzzeitungen, als wesentlicher Autor über dem Inhalt, und häufig sind die Beiträge in der Ich-Perspektive geschrieben. Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Meist sind aber auch Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Artikel zulässig. Damit kann das Medium sowohl dem Ablegen von Notizen in einem Zettelkasten, dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Insofern ähnelt es einem Internetforum, je nach Inhalt aber auch einer Internet-Zeitung.

Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggen bezeichnet. Die Begriffe "Blog", "Blogger", "Bloggerin" und "Bloggen" haben in den allgemeinen Sprachgebrauch Eingang gefunden und sind in Duden und Wahrig eingetragen. Die sächliche Form (das Blog) wird dort als Hauptvariante und die maskuline Form (der Blog) als zulässige Nebenvariante genannt.

Technische Merkmale von Weblogs

Grundsätzlich lässt sich die Menge der Weblogs in zwei Kategorien unterteilen, nämlich in solche, die ähnlich dem Software-as-a-Service-Prinzip von einem meist kommerziellen Anbieter betrieben und beliebigen Nutzern nach einfacher Registrierung zur Verfügung gestellt werden und solche die von den jeweiligen Inhabern auf ihrem individuellen Server oder Webspace meist unter eigener Domain betrieben werden.

Bekannte Anbieter für Blog-Communitys' sind antville.org, Googles Blogger.com und WordPress.com, daneben bieten aber auch manche soziale Netzwerke wie MySpace ihren Mitgliedern Blog-Funktionalitäten an.

Für den Betrieb eines individuellen Weblogs auf eigenem Webspace benötigt man eine entsprechende Weblog-Software und zumindest rudimentäre Kenntnisse in HTML und der jeweils verwendeten Servertechnologie. Da sich individuelle Weblogs sehr flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen, werden diese oft auch als reine Content-Management-Systeme eingesetzt, was sie rein technisch gesehen auch sind. Unter Umständen kann eine solche Konfiguration dazu führen, dass die entsprechende Webseite überhaupt nicht als Blog wahrgenommen wird.

Während viele Blogs in den Blogcommunitys naturgemäß sehr stark auf den sozialen und kommunikativen Aspekt abzielen, finden sich unter den individuell gehosteten Blogs auch viele, die der publizistischen Meinungsäußerung oder dem Bereich der Kundenkommunikation zuzuordnen sind und dementsprechend unter die Regelungen des Telemediengesetzes (unter anderem die Impressumspflicht - siehe unten) fallen.

Kommunikationswissenschaftliche Merkmale von Weblogs

Charakteristische Merkmale dieser Kommunikationsform sind die Individualisierung der Kommunikation, die Reflexivität hinsichtlich der Medienkommunikation, die Verlinkung und Vernetzung der Webkommunikation bis hin zur Blogosphäre, die Filterung und Selektion der Medienkommunikation durch die Blogger als eine Art neue Gatekeeper, die Interaktivität aller Beteiligten, die Aufhebung der Grenze zwischen Rezipient und Produzent und damit auch zwischen Profis und Laien (was allerdings nicht das Bloggen durch "Kommunikationsprofis" wie Journalisten ausschließt).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blog

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Browser/Webbrowser

Webdesign Definition / Lexikon Browser / Webbrowser

Webbrowser, oder allgemein auch Browser, engl. to browse, schmökern, umsehen, auch abgrasen) sind spezielle Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten im World Wide Web oder allgemein von Dokumenten und Daten. Das Durchstöbern des World Wide Webs beziehungsweise das aufeinanderfolgende Abrufen beliebiger Hyperlinks als Verbindung zwischen Webseiten mit Hilfe solch eines Programms wird auch als Internetsurfen bezeichnet. Neben HTML-Seiten können Webbrowser verschiedene andere Arten von Dokumenten anzeigen. Webbrowser stellen die Benutzeroberfläche für Webanwendungen dar.

Browser und Webbrowser

Ursprünglich bezeichnete der aus dem Englischen entlehnte Begriff browsen am Computer lediglich das Nutzen von Navigationselementen (Vor, Zurück, Index etc.) zum Lesen von Texten bzw. Textdateien. Erweitert wurde dieser Begriff später durch das Aufkommen von Hypertext, bei dem man bestimmte als Querverweis (auch "Hyperlinks" genannt) wirkende Wörter auswählen kann, um zu einem anderen Text zu gelangen. Später kamen dann Funktionen zur Anzeige von Bildern dazu und auch sogenannte verweissensitive Grafiken, bei denen man auf einer Computergrafik einen Bereich (zum Beispiel bei einer Weltkarte) anklickt und dadurch zu einer verlinkten Textseite (zum Beispiel über ein bestimmtes Land) gelangt. Des Weiteren existieren PDF-Browser zur Navigation und Recherche in PDF-Büchern, -Magazinen, -Abhandlungen etc., die auch Hyperlinks und AV-Medien enthalten können.

Einsatzgebiete

Browser werden hauptsächlich auf PCs eingesetzt. Aber auch mobile Endgeräte (PDAs, Smartphones) verfügen über Browsersoftware für den Zugriff auf das World Wide Web. Mobile Browser sind zum Beispiel IE-mobile, Fennec, Minimo und Safari.

Aufgrund ihrer großen Verbreitung haben Webbrowser eine wichtige Funktion als so genannte Thin Clients von Webanwendungen.

Mit dem fortschreitenden Trend zum Internet und später Multimedia wandelte sich der Webbrowser zur zentralen Anwendersoftware auf einem heute üblichen PC. Heutige Browser zeigen Inhalte wie Computergrafiken, Musik, Radio oder Filme und benutzen dazu ggf. externe Bausteine, wie Java-Applets oder so genannte Plug-ins.

Zudem lassen sich damit Programme oder Dateien auf den PC laden (herunterladen), um sie dort zu speichern und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt zu öffnen oder auszuführen.

Insbesondere die Verbreitung von Breitband-Internetzugängen förderte diese zentralen Funktionen heutiger Webbrowser. Somit verschwimmt zunehmend auch der Unterschied zu einem Dateimanager, der ursprünglich ausschließlich zum Öffnen, Kopieren oder Löschen von Dateien verwendet wurde. Viele Dateimanager haben heute auch Browser-Funktionen (Datei-Browser) und können so auch zum Anzeigen von Dokumenten verwendet werden.

Oft lässt sich ein Webbrowser auch für Tätigkeiten am lokalen Computer einsetzen, sofern funktionale Einheiten in der Lage sind, gemäß HTTP mit dem Webbrowser zu "kommunizieren". Der Vorteil hierbei besteht darin, dass dafür kein eigenes Programm auf dem Rechner installiert werden muss. Dabei spielen auch Überlegungen zur Sicherheit des jeweiligen Computersystems eine Rolle.

Inzwischen haben auch viele netzwerkfähige Geräte eine Webschnittstelle und können so mit einem Browser bedient werden.

Weblinks


Unter folgenden Links können Sie die gängigen Browser herunterladen.
• Mozilla Firefox: www.mozilla-europe.org
• Internet Explorer: www.microsoft.com
• Opera: www.opera.com

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Webbrowser

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Cache

Webdesign Definition / Lexikon Cache

Cache bezeichnet in der EDV eine Methode, um Inhalte, die bereits einmal vorlagen, beim nächsten Zugriff schneller zur Verfügung zu stellen. Caches sind als Puffer-Speicher realisiert, die Kopien zwischenspeichern. Sie können als Hardware- oder Softwarestruktur ausgebildet sein.

Gründe für den Einsatz eines Caches sind ein (relativ gesehen) langsamer Zugriff auf ein Hintergrundmedium oder ein relativ hoher Aufwand, oft benötigte Daten neu zu generieren.

Wörtlich aus dem Englischen übersetzt bedeutet Cache (gesprochen käsch, entlehnt vom französischen cacher ? verbergen) geheimes Lager. Der Name verdeutlicht den Umstand, dass ein Cache seine Arbeit zumeist im Verborgenen verrichtet. Ein Programmierer muss dessen Größe oder Funktionsweise prinzipiell also nicht kennen, denn der Cache ist als solches abstrakt und wird nicht direkt angesprochen. Praktisch ist er eine gespiegelte Ressource, die stellvertretend für das Original bearbeitet werden kann. Damit alle Geräte auf ein identisches Speicherabbild zugreifen können, ist es notwendig, die Änderungen des Caches in den Hauptspeicher zu übernehmen. Cachestrategien wie Write-Through oder Write-Back sind hier praktikabel. Im Extremfall muss ein kompletter ?Cache Flush? erfolgen.
Nutzen
Die Ziele beim Einsatz eines Caches sind eine Verringerung der Zugriffszeit bzw. eine Verringerung der Anzahl der Zugriffe auf den zu cachenden Speicher. Das bedeutet insbesondere, dass sich der Einsatz von Caches nur dort lohnt, wo die Zugriffszeit auch signifikanten Einfluss auf die Gesamtleistung hat. Während das bei den meisten (skalaren) Mikroprozessoren der Fall ist, trifft das beispielsweise nicht auf Vektorrechner zu, wo die Zugriffszeit keine sehr wichtige Rolle spielt. Deswegen wird dort üblicherweise auch auf Caches verzichtet, weil diese keinen oder nur wenig Nutzen bringen.

Ein weiterer wichtiger Effekt beim Einsatz von Caches ist die verringerte Bandbreitenanforderung an die nächsthöhere Speicherebene der Speicherhierarchie. Weil oftmals der Großteil der Anfragen vom Cache beantwortet werden kann (?Cache Hit?, s. u.), sinkt die Anzahl der Zugriffe und damit die Bandbreitenanforderung an den zu cachenden Speicher. Ein moderner Mikroprozessor ohne Cache würde selbst mit unendlich kleiner Zugriffszeit des Hauptspeichers dadurch ausgebremst, dass nicht genügend Speicherbandbreite zur Verfügung steht, weil durch den Wegfall des Caches die Anzahl der Zugriffe auf den Hauptspeicher und damit die Anforderung an die Speicherbandbreite stark zunehmen würde. Ein Cache kann daher also auch genutzt werden, um die Bandbreitenanforderungen an den zu cachenden Speicher zu reduzieren, was sich z. B. in geringeren Kosten für diesen niederschlagen kann.

Bei CPUs kann der Einsatz von Caches somit zum Verringern des Von-Neumann-Flaschenhalses der Von-Neumann-Architektur beitragen. Die Ausführungsgeschwindigkeit von Programmen kann dadurch im Mittel enorm gesteigert werden.

Ein Nachteil von Caches ist das schlecht vorhersagbare Echtzeitverhalten, da die Ausführungszeit eines Befehls aufgrund von Cache Misses nicht immer konstant ist.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cache

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CMS

Webdesign Begriffe CMS - Content Management System

Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten, ermöglicht und organisiert, meist für das World Wide Web. Ein Autor kann ein solches System auch ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet.

Für Systeme oder Module, die ausschließlich Web-Anwendungen dienen, wird teils der Begriff Web-Content-Management-System oder WCMS benutzt. Damit wird der Unterschied zu jenen Systemen etwa im Verlagsbereich verdeutlicht, die neben dem Web auch andere Ausgabemedien bedienen, etwa Print oder Radio. Web-Content-Management kann auch als eine Komponente im Enterprise-Content-Management gesehen werden.

Besonderer Wert wird bei CMS auf eine medienneutrale Datenhaltung gelegt. So kann ein Inhalt auf Wunsch beispielsweise als PDF- oder als HTML-Dokument abrufbar sein; die Formate werden gegebenenfalls erst bei der Abfrage aus der Datenbank generiert. Je nach Anwendung kann auch eine Rechteverwaltung zum Einsatz kommen.

Eine Anwendung von CM-Systemen im Medienbereich ist ein Redaktionssystem.

Anforderungen / Funktionsumfang

An Content-Management-Systeme werden eine Reihe von typischen Anforderungen gestellt:
• Unterstützung eines Publishing-Prozesses, an dem sich mehrere Personen mit verschiedenen Aufgaben beteiligen, z. B. Autoren, Editoren und Webmaster, die Inhalte erzeugen, genehmigen oder freischalten.
• Dementsprechend eine Vorschau neuer Inhalte, bevor diese freigeschaltet werden (Überprüfung).
• Optional: Speicherung von Inhalten vor deren Änderung und die Rückführung dieser Inhalte (Versionierung).
• Vorlagenbereitstellung für verschiedene Typen von Einzelseiten oder Web-Sites (Site-Templates).
• Content-Life-Cycle-Management, um z. B. Inhalte zeitlich begrenzt zu veröffentlichen oder zu archivieren.
• Zielgruppengerechte Darstellung von Inhalten. Siehe dazu z. B. Barrierefreiheit.
• Einbindung externer Datenquellen und externer Informationsdienste.
• Modulare Erweiterbarkeit

Weblinks

• Typo3
• Joomla
• Drupal
• Redaxo

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System

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Cookies

Webdesign Definition / Lexikon Cookies

Ein Cookie ist ein kurzer Eintrag in einer meist kleinen Datenbank oder in einem speziellen Dateiverzeichnis auf einem Computer und dient dem Austausch von Informationen zwischen Computerprogrammen oder der zeitlich beschränkten Archivierung von Informationen. Ein Cookie besteht aus mindestens zwei Bestandteilen, seinem Namen und dem Inhalt oder Wert des Cookie. Außerdem können Angaben über den zweckmäßigen Gebrauch vorhanden sein. Die Datenbank kann oft vom Benutzer des Computers ohne besondere Hilfsmittel nicht eingesehen oder verändert werden.

Technische Details

Von Anwendungsprogrammen oder Teilen oder Erweiterungen des Betriebssystems eines Computers, die einen Dienst zur Verfügung stellen, kann eine Profildatei zum Beispiel beim Start des Programmes gesetzt werden. Anderen Programmen wird so bekannt, dass sie diesen Dienst in Anspruch nehmen können, wenn sie in der Datenbank den vorher vereinbarten Namen der Profildatei finden. Der Wert des Cookie enthält dabei typischerweise eine Speicheradresse, über die Funktionen des Dienstes zugänglich sind. Datenbanken dieses Typs werden auch Cookie Jar genannt.

Zudem stellen Webbrowser in der Regel eine Cookie-Datenbank zur Verfügung, welche auch Cookie Cache genannt wird. In dieser Datenbank kann der Webserver einer besuchten Webseite Informationen in Form von HTTP-Cookies hinterlegen und bei einem Wiederbesuch der Seite auslesen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cookie

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Corporate Design

Webdesign Definition / Lexikon Corporate Design

Der Begriff Corporate Design (CD) bzw. Unternehmenserscheinung bezeichnet einen Teilbereich der Unternehmensidentität (Corporate Identity) und beinhaltet das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen, Internetauftritt und andere) als auch das Produktdesign. Auch die Architektur wird bei einem durchdachten Corporate Design mit einbezogen.

Ziele

Die Gestaltung aller Elemente des Corporate Design geschieht unter einheitlichen Gesichtspunkten (Werbekonstanten), um bei jedem Kontakt einen Wiedererkennungseffekt zu erreichen. Das bedeutet zumeist, dass die Firmenfarben, ebenso wie das Firmenlogo oder ein anderes (beispielsweise geometrisches) Grundmotiv sich auf allen Kommunikationsmitteln befinden (meist auch an ähnlicher Position und in ähnlicher Anordnung). Ebenfalls Bestandteil des Corporate Designs kann eine konsequent verwendete Schriftart (Hausschrift) sein.

Inhalte

Die Gesichtspunkte des Corporate Design sind unbedingt auch bei Veröffentlichungen im Internet zu beachten. Wichtig ist für die dauerhafte Wiedererkennung dabei auch besonders, dass CD besonders auch bei Relaunches von Webpräsenzen zu beachten ist. Das bedeutet, dass bei der Überarbeitung von Webseiten die Werbekonstanten auch Konstanten bleiben und demzufolge Firmenfarben, Schrift, Grundmotiv und andere eingesetzte Mittel unbedingt beibehalten werden müssen.

Das Corporate Design findet oft auch bei den internen Kommunikationsmitteln Verwendung, damit auch Angestellte sich mit der Firma identifizieren und das Image des Unternehmens nach Außen tragen.

Grundsätze

Ein wichtiger Grundsatz des Corporate Designs ? wie auch des industriellen Designs allgemein ? ist die Regel Form folgt Funktion. Neben der Wiedererkennbarkeit muss der praktische Nutzen gewährleistet sein. Eine Hausschrift etwa sollte nicht nur wiedererkennbar, sondern auch gut lesbar sein. Zudem sollte sie keine zusätzlichen Probleme schaffen - etwa im Layout oder Übersetzungsworkflow oder bei der Weitergabe an Kunden. Das Corporate Design stellt eine Leitlinie dar, mit der im Rahmen der Unternehmenskommunikation ein einheitliches Auftreten gewährleistet werden soll. Hier muss wie bei allen Unternehmensentscheidungen die Bedeutung und Wichtung sorgfältig abgewogen werden.

Umsetzung

Um eine möglichst effiziente Implementierung eines Corporate Designs gewährleisten zu können, werden die einzelnen visuellen Basiselemente sowie exemplarische Anwendungen in Form eines Corporate-Design-Handbuchs dokumentiert und den Nutzern (wie Mitarbeitern, Partnern, Druckereien, Werbeagenturen) zur Verfügung gestellt. Dabei sollte der Leitliniencharakter im Vordergrund stehen (Beispiel: Coca Cola Flasche ? im Laufe der Jahrzehnte deutliche Veränderungen bei bleibender Wiedererkennung).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Design

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Corporate Identity (CI)

Webdesign Definition / Lexikon Corporate Identity (CI)

Corporate Identity (CI, auch Unternehmensidentität) ist der abgestimmte Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild nach innen und außen. Basis dafür ist das Unternehmensleitbild, welches durch die Corporate Identity mit Leben gefüllt wird. Ziel der Corporate Identity ist eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Die CI ist also die Persönlichkeit einer Organisation, die als einheitlicher Akteur handelt und wahrgenommen wird.

Definition


Die Corporate Identity / Unternehmenspersönlichkeit repräsentiert die Gesamtheit der Charakteristika eines Unternehmens. Das Konzept der CI beruht auf der Idee, dass Unternehmen wie Persönlichkeiten wahrgenommen werden und ähnlich wie solche handeln können. Insofern wird Unternehmen eine quasi menschliche Persönlichkeit zugesprochen, beziehungsweise es wird als Aufgabe der Unternehmenskommunikation angesehen, dem Unternehmen zu einer solchen Identität zu verhelfen. Die Identität einer Person ergibt sich für den Beobachter normalerweise aus der optischen Erscheinung sowie der Art und Weise zu sprechen und zu handeln. Betrachtet man ein Unternehmen als einen gewissermaßen personalen Akteur, so lässt sich seine Identität mit einer Strategie konsistenten Handelns, Kommunizierens und visuellen Auftretens vermitteln. Falls alles zueinander passt und die komplementären Teile ein einheitliches Ganzes ergeben, entsteht eine stabile Wahrnehmung eines Akteurs mit einem spezifischen Charakter, die Corporate Identity. Typischerweise umfasst die CI die Unternehmensphilosophie, das Leitbild, die Begrifflichkeiten, die Handlungsrichtlinien, den Namen, das Logo, weitere visuelle Zeichen, gegebenenfalls akustische Zeichen (beispielsweise eine Unternehmenshymne) sowie alle weiteren Unterscheidungs- und Alleinstellungsmerkmale und insbesondere das besondere Versprechen des Unternehmens als Marke.

Bereiche

Häufig wird zwischen folgenden Bereichen der Corporate Identity unterschieden:
• Unter Corporate Design (CD) wird die visuelle Identität verstanden, die als Erscheinungsbild Teil der Corporate Identity ist. Corporate Design findet Anwendung bei Gestaltung von Zeichen, Arbeitskleidung, Formularen, Onlineauftritten, Architektur der Betriebsgebäude, Farbgebung und so weiter. Eine Ausweitung erfährt Corporate Design zunehmend durch weitere sinnlich wahrnehmbare Merkmale wie dem akustischen Auftritt (Audio-Branding) (Corporate Sound) oder dem olfaktorischen Auftritt. • Die Corporate Communication (CC) umfasst die gesamte Unternehmenskommunikation ? und zwar sowohl nach innen wie nach außen. Dadurch wird das einheitliche Erscheinungsbild vermittelt und das damit verbundene Image verstärkt. Corporate Communications findet Anwendung bei Werbemaßnahmen, der Öffentlichkeitsarbeit aber auch bei unternehmensinterner Kommunikation.
• Zum Corporate Behaviour (CB) als (Unternehmensverhalten) Unternehmenskultur gehören das Verhalten der Mitarbeiter untereinander, gegenüber Kunden sowie zu Lieferanten, Partnern und der Öffentlichkeit. Corporate Behaviour zeigt sich unter anderem in der Mitarbeiterführung, im Umgangston, in der Kritikfähigkeit. Aber auch auf der Mikroebene spielt das CB eine wesentliche Rolle, wenn es um das Verhalten des einzelnen Unternehmensangehörigen geht, wie dies zum Beispiel in einem ?Pförtnerhandbuch? festgelegt sein kann.
• Die Corporate Philosophy (CP) beinhaltet das Selbstverständnis des Unternehmensgründers und spiegelt seine ursprüngliche Intention wider. Sie bildet damit die grundlegende Sinn- und Werteebene des Unternehmens mit basalen Informationen zu Werten, Normen und Rollen.
• Die Corporate Culture ist die Objekt- und Verhaltensebene des Unternehmens, wie das Unternehmen täglich arbeitet und bildet damit die Konkretisierung der Unternehmensphilosophie.

In der Praxis werden diese Bereiche meist nicht scharf voneinander getrennt. Besonders ist das beim Begriff des Corporate Image der Fall. Das Corporate Image gehört nicht zur Corporate Identity. Es zeigt das Fremdbild des Unternehmens und die Wirkung ihrer Leistungen auf, wohingegen die Corporate Identity das Selbstbild verkörpert.

Weitere wichtige konstitutive Faktoren für die Corporate Identity sind die Unternehmensgeschichte, die Organisationsstrukturen, die Vision und das Leitbild (Ziele und Selbstverständnis). In der Umgangssprache wird fälschlicherweise häufig von CI gesprochen, wenn eigentlich nur das CD gemeint ist - im angelsächsischen Raum wird dagegen keine Unterscheidung zwischen CI und CD vorgenommen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Identity

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CSS

Webdesign Definition / Lexikon CSS

Cascading Style Sheets ist eine deklarative Stylesheet-Sprache für strukturierte Dokumente. Sie wird vor allem zusammen mit HTML und XML (zum Beispiel bei SVG) eingesetzt. CSS legt dabei fest, wie ein besonders ausgezeichneter Inhalt oder Bereich dargestellt werden soll. Dazu ist es wichtig, das HTML oder XML so zu gestalten, dass die Abschnitte, deren Aussehen gleich sein soll, auch als derselben Klasse angehörend erkannt werden können. Man zeichnet im HTML-Dokument also nur die Bedeutung einzelner Abschnitte aus, während das Aussehen dieser ausgezeichneten Abschnitte im CSS festgelegt wird. Mit anderen Worten, man trennt den Inhalt von der optischen Gestaltung.

Mit CSS ist es möglich, für verschiedene Ausgabemedien (Bildschirm, Papier, Projektion, Sprache) eine unterschiedliche Darstellung anzugeben. Das ist nützlich, um zum Beispiel Hyperlinks beim Drucken extra aufzuführen oder für Geräte mit geringerer Auflösung (zum Beispiel PDA oder Mobiltelefon) die Anzeige zu optimieren (geringere Seitenbreite und -höhe).

Neben diversen Angaben zu Farben und Schriften bietet CSS die Möglichkeit, Elemente frei zu positionieren oder Hintergrundbilder festzulegen.

CSS gilt heutzutage als die Standard-Stylesheetsprache für Webseiten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cascading_Style_Sheets

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Datenbank

Webdesign Definition / Lexikon Datenbank

Ein Datenbanksystem (DBS) ist ein System zur elektronischen Datenverwaltung. Die wesentliche Aufgabe eines DBS ist es, große Datenmengen effizient, widerspruchsfrei und dauerhaft zu speichern und benötigte Teilmengen in unterschiedlichen, bedarfsgerechten Darstellungsformen für Benutzer und Anwendungsprogramme bereitzustellen.

Ein DBS besteht aus zwei Teilen: der Verwaltungssoftware, genannt Datenbankmanagementsystem (DBMS) und der Menge der zu verwaltenden Daten, der eigentlichen Datenbank (DB). Die Verwaltungssoftware organisiert intern die strukturierte Speicherung der Daten und kontrolliert alle lesenden und schreibenden Zugriffe auf die Datenbank. Zur Abfrage und Verwaltung der Daten bietet ein Datenbanksystem eine Datenbanksprache an.

Datenbanksysteme gibt es in verschiedenen Formen. Die Art und Weise, wie ein solches System Daten speichert und verwaltet, wird durch das Datenbankmodell festgelegt. Die bekannteste Form eines Datenbanksystems ist das Relationale Datenbanksystem.

Bedeutung

Datenbanksysteme sind heute ein zentraler Bestandteil der Unternehmenssoftware. Damit stellen sie einen kritischen Teil vieler Unternehmen und Behörden dar. Von der Verfügbarkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten hängt die Aktionsfähigkeit eines Unternehmens ab. Die Datensicherheit ist daher ein wichtiger und gesetzlich vorgeschriebener Bestandteil der IT eines Unternehmens oder einer Behörde.

Beispiele


• Alle Banken und Versicherungen arbeiten mit Datenbanksystemen, in der Regel mit den relationalen DBMS Oracle oder IBM DB2/UDB. Im Datenbanksystem sind alle Konteninformationen und Buchungen strukturiert abgelegt. In diesem Einsatzumfeld haben Datenschutz und Datensicherheit höchste Priorität. Datenbanksysteme von Banken und Versicherungen werden zum Tagesgeschäft (OLTP) und periodisch für Massendrucksachen, Analysen und ähnliches verwendet (OLAP).
• Die vollständige Automatisierung von Lagerbeständen macht eine manuelle Verwaltung heute unmöglich. Der Verlust einer Lagerdatenbank kann somit das Unternehmen in sehr kurzer Zeit finanziell ruinieren, da georderte Produkte nicht ausgeliefert werden können und es Monate dauern würde, die Bestände erneut zu inventarisieren.
• Faktisch alle mittelständischen Unternehmen und Großkonzerne arbeiten zur Ressourcenplanung mit ERP-Systemen, deren Datenteil in Form von Datenbanksystemen vorliegt.
• Dieser Artikel in seiner in der Wikipedia vorliegenden Fassung wird neben allen anderen dort enthaltenen Artikeln durch ein Datenbanksystem verwaltet (Wikipedia-Technik).
• Marktforschungsinstitute tragen eigene und Fremddaten in Data Warehouses (Datenlagern) zusammen.
Datenbankmodell
• Grundlage für die Strukturierung der Daten und ihrer Beziehungen zueinander ist das Datenbankmodell, das durch den DBMS-Hersteller festgelegt wird. Je nach Datenbankmodell muss das Datenbankschema an bestimmte Strukturierungsmöglichkeiten angepasst werden:
• hierarchisch: Die Datenobjekte können ausschließlich in einer Eltern-Kind-Beziehung zueinander stehen.
• netzwerkartig: Die Datenobjekte werden miteinander in Netzen verbunden.
• relational: Die Daten werden zeilenweise in Tabellen verwaltet. Es kann beliebige Beziehungen zwischen Daten geben. Sie werden durch Werte bestimmter Tabellenspalten festgelegt.
• objektorientiert: Die Beziehungen zwischen Datenobjekten werden vom Datenbanksystem selbst verwaltet. Objekte können Eigenschaften und Daten von anderen Objekten erben.

Es existiert eine Vielzahl von Misch- und Nebenformen, wie zum Beispiel das objektrelationale Modell.

Ausrichtung

Klassischerweise unterscheidet man eine Ausrichtung des Systems auf viele kleine Anfragen (OLTP) oder lang andauernder Auswertungen (OLAP). Es ist aber durchaus gängig, dass dasselbe System beiden Anforderungen gerecht werden muss und zum Beispiel tagsüber für den OLTP- und nachts für den OLAP-Betrieb ?gefahren? wird. Die DBA arbeitet dann unterschiedliche Konfigurationen aus (Hauptspeicher des Servers, Prozess-Anzahl, Optimierungsstrategie beim Zugriff etc.).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datenbank

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Domain

Webdesign Definition / Lexikon Domain

Eine Domain (auch Domäne) ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen Domain Name System (DNS).

Jeder Rechner einer Domain verfügt im DNS über eine individuelle Bezeichnung (z. B. www). Diese individuelle Bezeichnung wird ? durch einen Punkt getrennt ? um die Bezeichnung der Domain (z. B. example.com) erweitert. Der so konstruierte Fully Qualified Domain Name (z. B. www.example.com) kann durch das DNS in eine IP-Adresse aufgelöst werden, die dann verwendet werden kann um Netzwerkverbindungen zu diesem Rechner aufzubauen (z. B. um auf die Webseite www.example.com/index.html zuzugreifen). Der Fully Qualified Domain Name (und damit auch die Bezeichnung der Domain) ist oft Bestandteil von URLs.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Domain

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Dynamische Webseiten

Webdesign Definition / Lexikon Dynamische Webseiten

Im Gegensatz zu statischen Webseiten, die technisch eine einfache Datei auf dem Webserver darstellen, werden Seiten auch häufig dynamisch im Moment der Anforderung erzeugt. Das ist dann sinnvoll, wenn eine Webseite sehr aktuelle Informationen wie z. B. Börsenkurse oder das Wetter von morgen enthalten sollten. In diesem Fall führt der Webserver ein Programm aus, das vorher spezifisch für diese Aufgabe entwickelt wurde. Es trägt die Daten z. B. aus Datenbanken zusammen und erstellt das HTML-Dokument. Dieses wird dann vom Webserver an den Browser übertragen und beim Benutzer angezeigt.

Ein anderer Anwendungsfall ergibt sich aus dem Bedürfnis, auf Eingaben des Benutzers zu reagieren. Diese Eingabe kann z. B. ein Suchbegriff in einer Suchmaschine sein. Die Software der Suchmaschine erstellt anhand des Suchbegriffs eine Liste von passenden Links und erzeugt eine Webseite, die dem Benutzer diese Liste komfortabel darstellt.

Die Möglichkeit, Webseiten dynamisch in Abhängigkeit von Benutzereingaben und Datenbankinhalten zu generieren, machte das Web schnell zu einer universellen Plattform für alle Arten von Anwendungen. Die Vorteile liegen in Unabhängigkeit von Betriebssystemen und anderen Eigenschaften der Clients. Grundvoraussetzungen sind lediglich eine Netzwerkverbindung zum Server und ein Webbrowser.

Zum Generieren von dynamischen Webseiten kommt jedes Programm in Frage, das sich auf dem Serversystem ausführen lässt. Um die Programmierung zu vereinfachen, wurden jedoch Standards wie das Common Gateway Interface (CGI) eingeführt, um Webanwendungen auch unabhängig von der Art des Webservers zu machen. Die Mehrzahl von CGI-Anwendungen wurden und werden in der Programmiersprache Perl geschrieben. Aufgrund des rasant steigenden Bedarfes nach sehr leistungsfähigen Servern zum Betrieb von Web-Anwendungen entwickelten sich Technologien wie PHP, J2EE und .NET.

In der Praxis gibt es einen starken Trend, auf sog. Content-Management-Systeme (CMS) aufzusetzen. Oftmals wird allerdings der Erstellungsaufwand unterschätzt. Es drängen mehr und mehr, meist PHP und MySQL basierte, Lösungen in freier Software auf den Markt, die auch für ungeübte Programmierer schnell zu bedienen sind.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Webseite

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Editoren

Webdesign Definition / Lexikon Editoren

Ein Editor ist ein Computerprogramm zur Erstellung und Bearbeitung von Daten.

Demgegenüber dient ein Viewer (deutsch: Betrachter) nur dem reinen Betrachten von Daten und arbeitet in der Regel nur im Lesezugriff.

Die Arbeit mit einem Editor unterscheidet sich wesentlich von der traditionellen papiergebundenen Arbeitsweise, da die bearbeiteten Daten in flüchtigen Speichern solange vorrätig gehalten werden, bis der Bearbeiter ausdrücklich die Speicherung vorher eingegebener oder bearbeiteter Daten beschließt. In den meisten Editoren ist es daher möglich, durch eine undo - Funktion jede beliebige vorherige Eingabe ohne Schäden oder Einschränkungen zurückzunehmen. Eine Grenze dieser Revertierbarkeit von Eingaben ergibt sich nur bei komplex verbundenen Daten oder auch Datensätzen, wo sich bei Rücknahme einer einzelnen isolierten vorherigen Eingabe teilweise unsinnige neue Informationen ergeben, weil der funktionale Zusammenhang der vorherigen Daten zerstört wurde. Ein besserer Editor kann diesen beschriebenen Umstand jedoch erkennen und macht entweder den Anwender auf den möglichen Fehler aufmerksam oder löscht beispielsweise alle verbundene Daten ebenfalls, so dass in den restlichen Daten oder Informationen keine Fehler entstehen.

Die meisten Editoren bieten eine Vielzahl von weiteren einfachen und komplexen Funktionen und können sich je nach Anwendungsgebiet erheblich voneinander unterscheiden, so dass sich entsprechend der Komplexität eines Editors die Notwendigkeit einer speziellen Einführung oder sogar einer Schulung ergibt.

Die frühesten Editoren (z. B. TECO) waren ausschließlich kommandogesteuert, da praktisch nur fernschreiberähnliche Geräte als Computerterminal zur Verfügung standen. Mit zunehmendem Einsatz von Bildschirmterminals (als Textterminals oder Grafikterminals) wurden Editoren entwickelt, die im WYSIWYG-Modus arbeiteten. Auf dem Bildschirm wurde der Text oder ein Teil davon dargestellt, mit Hilfe von Maus oder Tastensteuerung wurde eine Eingabemarkierung bewegt, an der entsprechenden Stelle wurde Text eingegeben oder geändert, das Ergebnis war sofort sichtbar. Dies ist heute praktisch die einzige Form des Editierens.
Anwendungen
• Texteditor für Textdateien, beispielsweise Notepad, Emacs oder Vi
• Online-Editor für webbasierte Textbearbeitung, auch Web-Editoren genannt
• HTML-Editor für Webseiten
• XML-Editor für XML-Dateien
• Script-Editor für Scriptsprachen
• Audioeditor für Audiodateien
• Leveleditor für Computerspiele
• Hex-Editor für Binärdateien
• Pixeleditor für Rastergrafik bzw. Rasterbilder
• Computer Aided Design (auch CAD), die computergestützte Konstruktion
• Geoinformationssystem für die Bearbeitung von Geographischen Informationen (GIS-Daten)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Editor_(Software)

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Flash

Webdesign Definition / Lexikon Flash

Adobe Flash ist eine proprietäre integrierte Entwicklungsumgebung zur Erstellung multimedialer, interaktiver Inhalte, der so genannten Flash-Filme. Der Benutzer produziert mit dieser Software Dateien im proprietären SWF-Format. Bekannt und umgangssprachlich gemeint ist Flash als Flash Player, eine Softwarekomponente zum Betrachten dieser produzierten SWF-Dateien.

Der Flash Player ist einer der am meisten verbreiteten, proprietären, Browser-Plug-ins.
Grundlagen
Flash findet in vielen Webseiten Anwendung, zum Beispiel als Werbebanner, als Teil einer Website z. B. als Steuerungsmenü, als Video-Player oder in Form kompletter Flash-Seiten.

Die mit Adobe Flash erstellten Quelldateien (FLA-Dateien) werden in SWF-Dateien kompiliert (übersetzt) und dabei auf Wunsch komprimiert, um anschließend auf einen Webserver übertragen zu werden. Die FLA-Dateien werden nur von den Autoren während der Entwicklung verwendet und sind veränderbar. Die kompilierten SWF-Dateien werden beim Endbenutzer im Webbrowser geladen und können in dieser Form nicht mehr einfach verändert werden.

Um Flash-Dateien betrachten zu können, ist das proprietäre Abspielprogramm Flash Player erforderlich, das als Webbrowserplugin eingebunden werden kann. Die alternativen freien Abspielprogramme Gnash (aus dem GNU-Projekt) und Swfdec unterstützten Ende 2009 noch nicht alle Möglichkeiten des Flash-Formates.

Einsatzgebiete

Da Flash ursprünglich ein reines Animationswerkzeug war, wurde es in der Vergangenheit oft ausschließlich für Intro-Animationen auf Webseiten oder animierte Werbebanner eingesetzt. Mit Version 4 wurde Flash um ActionScript und damit um eine Steuerungsmöglichkeit erweitert. Es erlaubt seitdem die Erstellung interaktiver Inhalte oder die Programmierung browserbasierter Anwendungen. Diese Kombination ermöglicht interaktive Präsentationen, zum Beispiel Kugelpanoramen, Spiele oder Medien im Bereich des E-Learning. Da Flash-Präsentationen nicht mehr zwangsweise linear abgespielt werden müssen und im Bereich Spiele oder Rich Internet Applications echte Anwendungen darstellen, ist die Bezeichnung Flash-Film für eine SWF-Datei nicht mehr präzise.

Aufgrund seiner multimedialen Möglichkeiten werden in Flash häufig Video- oder Sounddateien eingesetzt. Da diese Formate meist größere Datenvolumen beanspruchen, werden in Flash so genannte Preloader eingesetzt, die einen Teil oder den ganzen Film zwischenspeichern. Flash kann Medieninhalte jedoch auch streamen, sodass Medien gleichzeitig geladen und abgespielt werden können. Um Videos oder Sounddateien über das Internet zu streamen, wird das Real Time Messaging Protocol benutzt. Für hochauflösende Filme bietet Flash seit Version 9.0 einen H.264-Codec. Sounddateien können mit grundlegenden Funktionen bearbeitet oder über einen integrierten, steuerbaren Equalizer wiedergegeben werden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Flash

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Flash-Player

Webdesign Definition / Lexikon Flash-Player

wird benötigt um Flash Dateien oder Webseiten anzuzeigen. In den neuen Browsern ist dieser Plug-in bereits vorhanden, bei den älteren lässt sich dieser problemlos hinzufügen.

Weblinks

Den aktuellen Flash-Player können Sie unter folgendem Link herunterladen.
• www.adobe.com/de/products/flashplayer/

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Frame

Webdesign Definition / Lexikon Frame

Ein Frame ist ein Teilbereich einer HTML-Seite, in dem eine andere HTML-Seite dargestellt werden kann. Das einzelne Segment wird dabei als Frame (dt. Rahmen) bezeichnet, die Definition aller Frames als Frameset.

Entwicklung


Die Frame-Technik wurde von Netscape im Navigator 2.0 eingeführt und wird bis heute von vielen grafischen Browsern unterstützt. Das W3C hat Framesets in den Versionen HTML 4.0 und XHTML 1.0 standardisiert. Microsofts Internet Explorer unterstützt Frames ab der Version 3.0, der Netscape Navigator ab Version 2.0. Alle Opera-, Mozilla- und Firefox-Browser unterstützen Frames ab der ersten Version.

Vorteile

Vorteil ist die Möglichkeit zur parallelen Darstellung von mehreren Einzeldokumenten, die sich unabhängig voneinander verschieben lassen. Dadurch lässt sich die vom Webserver zum Webbrowser übertragene Datenmenge reduzieren und es wird eine Modularisierung einer Website ohne serverseitige Techniken möglich. So lässt sich beispielsweise die Navigation zentral in einem HTML-Dokument verwalten und muss nicht auf jeder neuen Seite eingefügt werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass nur der jeweils gerade aktuelle Frame gescrollt wird, während andere Frames davon unbeeinflusst sind. So lässt sich beispielsweise ein Inhaltsframe scrollen während die Navigation und andere wichtige Bereiche im jeweils eigenen Frame nicht mit scrollen.

Vorteilhaft ist zudem, dass sich über Frames problemlos Inhalte aus unterschiedlichen Quellen bzw. aus verschiedenen Webanwendungen miteinander kombinieren lassen, durch parametrisierte Aufrufe von Unterseiten sogar kontextabhängig. So könnten Ergebnisse einer Webanwendung in einem Frame in einem anderen Frame angezeigt werden.

Nachteile

Adressierung: Normale HTML-Seiten haben nur eine Adresse, mit der sie erreichbar sind. Frames bestehen jedoch aus mehreren Unterseiten, wobei im Browser meist die Adresse der Framedefinition (des Framesets) angezeigt wird, die sich bei dem Wechsel auf eine andere Unterseite in der Regel nicht ändert. Möchte jemand eine bestimmte Unterseite verlinken, ein Lesezeichen darauf setzen oder in einer E-Mail angeben, so steht er in der Regel vor einem Dilemma. Verlinkt er das Frameset, wird die im Frameset definierte Startseite statt der gewünschten Unterseite geladen, gibt er die direkte Adresse an, so fehlen die übrigen Komponenten der Seite wie etwa die Navigation. Gerade für technisch wenig versierte Benutzer ist dies verwirrend, die an das Grundprinzip ?Eine Adresse = Eine Seite? gewöhnt sind.

Dieses Problem kann jedoch teilweise mittels JavaScript umgangen werden, da JavaScripte erkennen können, ob eine Seite im Frameset geladen ist oder nicht, und so entsprechend reagieren können, um das Frameset nachzuladen.

Erfassung durch Suchmaschinen


Auch Suchmaschinen haben mit Frames Probleme. Zwar erfassen sie meist die Inhalte auf Frameunterseiten, die Auffindbarkeit der Startseite des Webangebots leidet allerdings. Dies rührt daher, dass Frameset-Dokumente meist keinen relevanten Inhalt besitzen, denn meistens werden keine sinnvollen Alternativinhalte im dafür vorgesehenen Element <noframes></noframes> angegeben. Somit können Suchmaschinen die Inhalte eines Webangebots nicht korrekt erkennen, was zu einer dementsprechend schlechten Platzierung bei der Suche führt.

Barrierefreiheit

Da Textbrowser Frames nicht darstellen können und daher wie auch Screenreader die einzelnen Framebereiche nacheinander auslesen, stellen Frames Barrieren für Nutzer derartiger Programme dar.

Zueigenmachen von fremden Webseiten

Es ist möglich, eine fremde Webseite in das eigene Frameset einzubinden. Das wird allerdings von dem betroffenen Webseitenbetreiber meist nicht gerne gesehen. Für diese Thematik gab es bereits mehrere Gerichtsurteile, so sah das Landgericht Düsseldorf das Framing von fremden Seiten als zulässig an, das Landesgericht Steyr wiederum das Einbinden fremder Seiten in das eigene Frameset als Wettbewerbswidrigkeit.

Verhindern kann man das Einbinden der eigenen Webseite in ein Frameset durch JavaScript, ähnlich wie bei dem Adressierungsproblem. Derartige JavaScripte werden auch als Framekiller bezeichnet.

Alternativen

Mit verschiedenen Techniken lassen sich heute alle Vorteile von Frames auch anders realisieren. Serverseitige Techniken, etwa Server Side Includes, können dazu dienen, dass bestimmte Seitenteile wie das Menü zentral an einer Stelle gepflegt werden können, aber auf beliebig vielen Unterseiten eingebunden werden. Mit Cascading Style Sheets können Teile der Seite in einem Rahmen mit Scrollleiste angezeigt werden, obwohl alles in derselben Datei steht. Mittels Ajax ist es inzwischen sogar möglich, nur bestimmte Teile einer Seite nachzuladen, auch wenn diese nicht in einem Rahmen eingebunden wurde.

Viele Experten aus dem Bereich Gebrauchstauglichkeit (usability) raten ausdrücklich vom Einsatz von Frames ab. Auch lässt sich beobachten, dass professionelle Seiten nur selten Frames einsetzen, aber auch bei privaten Webseiten wird immer öfter auf Frames verzichtet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Frame_(HTML)

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Frameset

Webdesign Definition / Lexikon Frameset

ergibt sich durch mehrere Frames in einem Browserfenster. Die verschiedenen Frames ergeben ein so genanntes Frameset. Vorteile sind die unabhängige Scrollbarkeit und Ladezeit der verschiedenen HTML-Dokumente, sowie die leichte Verwaltung. Die Nachteile ergeben sich daraus, dass nicht alle Browser Framesets lesen können und die Suchmaschinen meiste Probleme haben, nützliche Informationen aus einem Frame zu filtern.

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FTP

Webdesign Definition / Lexikon FTP - File Transfer Protocol

Das File Transfer Protocol, ist ein im RFC 959 von 1985 spezifiziertes Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke. FTP ist in der Anwendungsschicht (Schicht 7) des OSI-Schichtenmodells angesiedelt. Es wird benutzt, um Dateien vom Server zum Client (Herunterladen), vom Client zum Server (Hochladen) oder clientgesteuert zwischen zwei Endgeräten zu übertragen. Außerdem können mit FTP Verzeichnisse angelegt und ausgelesen sowie Verzeichnisse und Dateien umbenannt oder gelöscht werden.

Das FTP verwendet für die Steuerung und Datenübertragung jeweils separate Verbindungen: Eine FTP-Sitzung beginnt, indem vom Client zum Control Port des Servers (der Standard-Port dafür ist Port 21) eine TCP-Verbindung aufgebaut wird. Über diese Verbindung werden Befehle zum Server gesendet. Der Server antwortet auf jeden Befehl mit einem Statuscode, oft mit einem angehängten, erklärenden Text. Die meisten Befehle sind allerdings erst nach einer erfolgreichen Authentifizierung zulässig.

Verbindungsarten

Zum Senden und Empfangen von Dateien sowie zur Übertragung von Verzeichnislisten (der Standard-Port dafür ist Port 20) wird pro Vorgang jeweils eine separate TCP-Verbindung verwendet. FTP kennt für den Aufbau solcher Verbindungen zwei Modi:

Aktives FTP
Beim aktiven FTP (auch ?Active Mode?) öffnet der Client einen zufälligen Port und teilt dem Server diesen sowie die eigene IP-Adresse mittels des PORT-Kommandos mit. Dies ist typischerweise ein Port des Clients, der jenseits von 1023 liegt, kann aber auch ein anderer Server sein, der seinerseits in den Passive Mode geschaltet wurde, also auf eine Verbindung wartet (so genanntes FXP). Die Datenübertragung auf der Server-Seite erfolgt dabei über Port 20.
Die Kommunikation mit Befehlen erfolgt ausschließlich auf dem Control Port. Man spricht auch von der Steuerung ?Out of Band?. Somit bleibt es möglich, dass während der Datenübertragung die Partner noch immer miteinander kommunizieren können.

Passives FTP
Beim passiven FTP (auch ?Passive Mode?) sendet der Client ein PASV-Kommando, der Server öffnet einen Port und übermittelt diesen mitsamt IP-Adresse an den Client. Hier wird auf der Client-Seite ein Port jenseits 1023 verwendet und auf der Server-Seite der vorher an den Client übermittelte Port.
Diese Technik wird eingesetzt, wenn der Server keine Verbindung zum Client aufbauen kann. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Client sich hinter einem Router befindet, der die Adresse des Clients mittels NAT umschreibt, oder wenn eine Firewall das Netzwerk des Clients vor Zugriffen von außen abschirmt.

Öffentliche FTP-Server

Viele FTP-Server, vor allem Server von Universitäten, Fachhochschulen und Mirrors, bieten so genanntes Anonymous FTP an. Hier ist zum Einloggen neben den realen Benutzerkonten ein spezielles Benutzerkonto, typischerweise ?anonymous? und/oder ?ftp?, vorgesehen, für das kein (oder ein beliebiges) Passwort angegeben werden muss. Zum ?guten Ton? gehört es jedoch, bei anonymem FTP seine eigene, gültige E-Mail-Adresse als Passwort anzugeben. Viele Webbrowser machen dies allerdings durch das automatisierte Senden anonymer Zugangsdaten unmöglich.

FTP-Software

Für das Datenübertragungsverfahren wird ein FTP-Client benötigt, den man auch in vielen Browsern finden kann. Dieser sendet FTP-Kommandos an den Server, die durch die RFCs, die das FTP ausmachen, definiert werden. Davon zu unterscheiden sind die Kommandos für den zum Betriebssystem gehörenden Terminal-Client ?ftp?, siehe auch FTP-Terminal-Client. WebFTP ist ein von Webservern angebotener Dienst, der den Zugriff auf FTP-Server auch über HTTP ermöglicht. Als Beispiel für die Syntax einer ftp-Adressierung im Browser: ftp://ftp_username:ftp_PWD@Servername

Sicherheit

Um Verschlüsselung und Authentifizierung zu nutzen, wird Transport Layer Security benutzt (FTP über SSL). Nach der Authentifizierung des Hosts und der Verschlüsselung durch TLS kann FTP die Authentifizierung des Client mittels Benutzername und Kennwort durchführen, wenn der Client sich nicht bereits mit einem Zertifikat über TLS authentifiziert hat. Eine Alternative ist auch, FTP über SSH zu tunneln (Secure File Transfer Protocol). Mit SSH File Transfer Protocol bietet SSH allerdings auch ein eigenes Protokoll für Dateiverwaltung und -übertragung.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/File_Transfer_Protocol

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Homepage

Webdesign Definition / Lexikon Homepage

Homepage (engl., wörtlich übersetzt "Heimseite"), auch Leitseite, Einstiegsseite, Hauptseite und Frontpage, bezeichnet die Seite eines Webauftrittes (Website), die als zentraler Dreh- und Angelpunkt angelegt ist. In den meisten Fällen ist die Homepage auch die Startseite einer Website. In besonderen Fällen ist ihr jedoch eine Intro-Seite vorgeschaltet, die dann als Einstiegsseite fungiert. Als Startseite wird das Webdokument bezeichnet, welches erscheint, wenn eine Webadresse ohne Angabe eines Webdokumentes aufgerufen wird.

Technische Aspekte einer Website-Startseite

Ursprünglich verstand man unter einer Homepage die HTML-Datei im Stammverzeichnis (Root-Verzeichnis) der Ordner-Struktur, aus der eine Website besteht.

Die jeweilige Startseite, die ein Browser einliest, wenn er die Website aufruft, wird default-mäßig definiert. Bei Websites wird dann eine default-Ressource geöffnet - je nach Einstellung des Webservers meistens eine Datei mit dem Namen index.html, index.htm, home.html, home.htm, default.html, default.htm oder index.php.

• Beim Aufruf von example.com wird die Ressource example.com/index.html aufgerufen - beide Angaben sind hinsichtlich der aufgerufenen Ressource identisch.
• Beim Aufruf von de.wikipedia.org wird hingegen auf die Ressource de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite weitergeleitet. Diese Ressource wird auch mit de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Hauptseite aufgerufen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Homepage

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HTML

Webdesign Definition / Lexikon HTML - Hypertext Markup Language

Die Hypertext Markup Language (HTML, dt. Hypertext-Auszeichnungssprache), oft kurz als Hypertext bezeichnet, ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. HTML-Dokumente sind die Grundlage des World Wide Web und werden von einem Webbrowser dargestellt. Neben den vom Browser angezeigten Inhalten einer Webseite enthält HTML zusätzliche Angaben in Form von Metainformationen, die z. B. über die im Text verwendete Sprache oder den Autor Auskunft geben oder den Inhalt des Textes zusammenfassen.

Die Auszeichnungssprache wird vom World Wide Web Consortium (W3C) weiterentwickelt. Aktuell trägt HTML die Versionsnummer 4.01. HTML5 befindet sich in der Entwicklung. Parallel existiert die Extensible Hypertext Markup Language (XHTML).

Sprachtyp

HTML ist eine Auszeichnungssprache und wird als solche auch nicht programmiert, sondern schlicht geschrieben.

Ein ähnliches Konzept (logische Beschreibung) wie hinter HTML steht hinter dem Satzsystem TeX/LaTeX, das im Unterschied zu HTML jedoch auf die Ausgabe per Drucker auf Papier zielt.

HTML-Struktur

Ein HTML-Dokument besteht aus drei Bereichen:
1. der Dokumenttypdeklaration (Doctype) ganz am Anfang der Datei, die die verwendete Dokumenttypdefinition (DTD) angibt, z. B. HTML 4.01 Strict,
2. dem HTML-Kopf (HEAD), der hauptsächlich technische oder dokumentarische Informationen enthält, die üblicherweise nicht im Anzeigebereich des Browsers dargestellt werden
3. dem HTML-Körper (BODY), der jene Informationen enthält, die gewöhnlicherweise im Anzeigebereich des Browsers zu sehen sind.

Somit sieht die Grundstruktur einer Webseite wie folgt aus:

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd">
<html>
<head>
<title>
Titel der Webseite
</title>

<!-- Evtl. weitere Kopfinformationen -->
</head>

<body>
Inhalt der Webseite
</body>
</html>
HTML-Kopf
Im Kopf können sieben verschiedene Elemente angewandt werden:

title bezeichnet den Titel der Seite, der von den meisten Browsern in der Titelleiste angezeigt wird.

meta kann vielfältige Metadaten enthalten.

base gibt entweder eine Basis-URI oder einen Basisframe an.

link dient zur Angabe von logischen Beziehungen zu anderen Ressourcen. Am häufigsten zur Einbindung von Stylesheets benutzt.

script bindet Code in einer bestimmten Skriptsprache ein, hauptsächlich JavaScript.

style enthält Stilinformationen, hauptsächlich CSS-Deklarationen.

object bindet eine externe Datei ein. Browser dürfen solche Objekte im Dokumentkopf nicht darstellen.
HTML-Körper
HTML unterscheidet zwischen Block- und Inline-Elementen. Der wesentliche Unterschied ist, dass erstere in der Ausgabe einen eigenen Block erzeugen, in dem der Inhalt untergebracht wird, während die Inline-Elemente den Textfluss nicht unterbrechen - dabei sei gesagt, dass einige Elemente mit Hilfe von CSS in das andere Format transformiert werden können. Zu den Block-Elementen gehören z. B. die Überschriften und die Tabellen.

Eine Hauptüberschrift wird so ausgezeichnet: <h1>Hauptüberschrift</h1>

h1 steht für Heading 1, zeichnet also eine Überschrift der höchsten Gliederungsstufe aus. Weiter möglich sind h2 bis h6, Überschriften zweiter bis sechster Gliederungsstufe. Die Präsentation dieser Überschriften ist von ihrer strukturierenden Bedeutung unabhängig und kann mit CSS beeinflusst werden.

Ein Hyperlink: <a href="http://www.example.com/">Dies ist ein Link auf example.com</a>

Hyperlinks sind Verweise auf andere Dateien, meistens ebenfalls HTML-Dateien, die üblicherweise im Browser durch Klick verfolgt werden können. Dieser Link könnte so gerendert werden: Dies ist ein Link auf example.com.

Zur Logik stehen zum Beispiel die Elemente strong und em bereit, mit denen sich stark hervorgehobener oder betonter Text auszeichnen lässt. Per Voreinstellung (lt. W3C-Standard) werden strong- und em-Elemente durch Fettschrift beziehungsweise kursive Schrift gerendert.

Die Strukturbeschreibung des Textes, wie sie die obigen Beispielen veranschaulichen, vereinfacht es, das Rendern dem Betrachter anzupassen, um etwa Text einem Sehbehinderten vorzulesen oder als Braille auszugeben.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Markup_Language

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HTTP

Webdesign Definition / Lexikon HTTP - Hypertext Transfer Protocol

Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP, dt. Hypertext-Übertragungsprotokoll) ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser zu laden.

HTTP gehört der sogenannten Anwendungsschicht etablierter Netzwerkmodelle an. Die Anwendungsschicht wird von den Anwendungsprogrammen angesprochen, im Fall von HTTP ist das meist ein Webbrowser. Im ISO/OSI-Schichtenmodell entspricht die Anwendungsschicht den Schichten 5?7.

HTTP ist ein zustandsloses Protokoll. Ein zuverlässiges Mitführen von Sitzungsdaten kann erst auf der Anwendungsschicht durch eine Sitzung über eine Session-ID implementiert werden.

Durch Erweiterung seiner Anfragemethoden, Header-Informationen und Statuscodes ist HTTP nicht auf Hypertext beschränkt, sondern wird zunehmend zum Austausch beliebiger Daten verwendet. Zur Kommunikation ist HTTP auf ein zuverlässiges Transportprotokoll angewiesen. Dafür wird in nahezu allen Fällen TCP verwendet.

Das Protokoll wurde 1989 von Roy Fielding, Tim Berners-Lee und anderen am CERN zusammen mit URL und HTML entwickelt, wodurch praktisch das World Wide Web geboren wurde.

Aufbau

Die Kommunikationseinheiten in HTTP zwischen Client und Server werden als Nachrichten bezeichnet, von denen es zwei unterschiedliche Arten gibt: die Anfrage (engl. Request) vom Client an den Server und die Antwort (engl. Response) als Reaktion darauf vom Server zum Client.

Jede Nachricht besteht dabei aus zwei Teilen, dem Nachrichtenkopf (engl. Message Header, kurz: Header oder auch HTTP-Header genannt) und dem Nachrichtenkörper (engl. Message Body, kurz: Body). Der Nachrichtenkopf enthält Informationen über den Nachrichtenkörper wie etwa verwendete Kodierungen oder den Inhaltstyp, damit dieser vom Empfänger korrekt interpretiert werden kann. Der Nachrichtenkörper enthält schließlich die Nutzdaten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Transfer_Protocol

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Hyperlink/Link

Webdesign Definition / Lexikon Hyperlink / Link

Als Hyperlink oder kurz Link (engl., zu Deutsch: ?Verknüpfung, Verbindung, Verweis?), amtsdeutsch elektronischer Verweis, bezeichnet man einen Querverweis. Funktional ist damit üblicherweise der Sprung an eine andere Stelle innerhalb desselben Hypertextes oder zu einem anderen Dokument gemeint.

Wird der Hyperlink ausgeführt, wird automatisch das in dem Hyperlink angegebene Ziel aufgerufen.

Durch das ?Hypertextsystem? können aber auch andere, in demselben System oder an das System angeschlossene Dateien aufgerufen werden. So können Hyperlinks z. B. auch genutzt werden, um Filme, Bilder und Animationen zu erreichen oder Dateien auf einen Computer herunterzuladen.

Im Allgemeinen wird der Begriff auf das World Wide Web, abgekürzt ?WWW?, bezogen.

Das Konzept von Hyperlinks entspricht logisch dem Querverweis aus der konventionellen Literatur, bei der das Ziel des Verweises allerdings in der Regel manuell aufgesucht werden muss.

Man spricht von einem verlinkten Dokument, wenn es mindestens einen Hyperlink enthält, der auf ein zweites Dokument gerichtet ist.

World Wide Web

Hyperlinks sind ein charakteristisches Merkmal des Internet. Sie sind im heutigen World Wide Web ein elementares Element; sie entspricht einer Vernetzung auf Anwendungsebene. Mit ihrer Hilfe lassen sich Webseiten auf andere HTML-Seiten verbinden, die entweder auf demselben Rechner liegen oder auch anderen Ende der Welt darauf warten aufgerufen zu werden. Eingebunden werden Hyperlinks meist mittels der standardisierten Auszeichnungssprache HTML.

Die Syntax lautet dabei folgendermaßen:
• <a href="http://www.example.com">Linktext</a> würde einen Hyperlink auf die Webseite www.example.com anlegen;
• Linktext ist dabei der Text, der für den Benutzer (User) auf der Seite als Weiterleitung auf die entsprechende Internetseite angezeigt wird.

Ziel eines solchen Links kann eine andere Datei (Webseite, Bild, Audio- o. Videodatei etc.) oder ein dynamisch erstelltes Dokument sein. Ein Link enthält die Adresse des Ziels, in der Regel als URL. Meistens definiert ein Link zusätzlich, wie er für den Benutzer dargestellt werden soll. Bei Hypertext-Dokumenten wird dazu fast immer in dem Link ein Linktext angegeben, der dem Benutzer angezeigt wird.

Bei den Linkverweisen im Web handelt es sich um eine sehr einfache Implementierung von Hyperlinks; im Gegensatz zu früheren Systemen sind diese Weblinks unidirektional, d. h. das Ziel des Links weiß nichts darüber, dass ein Link auf ihn zeigt; wird das Zieldokument umbenannt oder gelöscht, wird der Link nicht automatisch korrigiert, es entsteht ein sogenannter ?Toter Link?.

Statt dem Linktext kann ein Link auch andere HTML-Elemente enthalten wie Grafiken oder eingebette Objekte (z. B. eine 'Flash-Animation').

Internetlinks können auch auf andere als die vom Benutzer erwartete Adresse führen. Zu solchen Zwecken erstellte Weiterleitungen führen dann entweder auf eine weitere Webseite oder zu anderen Zielen (Dateien). Dies kann unter Umständen auch so geschehen, dass es dem Anwender verborgen bleibt. Mehrfache Weiterleitungen sind ebenfalls möglich.

Das Verlinken von fremden Dateien (Bilder, etc.) bezeichnet man als Hotlinking.

Visualisierung

In der Regel lassen sich kleine oder große verlinkte Netze als gerichtete zyklische Graphen abbilden, in denen Hyperlinks mit Hilfe von Kanten und Ecken bzw. Knoten von oder zu referenzierten Dokumenten dargestellt werden. Interpretiert man das nebenstehende Bild als verlinktes Netz, enthält beispielsweise das Dokument B einen Hyperlink auf das Dokument C. Der Pfeil von der Ecke B zu der Ecke C (eine gerichtete Kante des Graphen) stellt den Hyperlink dar. Von der Ecke B gelangt man über C, E und D wieder zurück zu B (Zyklus), was in diesem Fall bedeutet, dass man von B ausgehend durch Folgen der entsprechenden Hyperlinks wieder zu dem Ausgangspunkt, dem Dokument B, gelangt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperlink

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Interfacedesign

Webdesign Definition / Lexikon Interfacedesign

Interfacedesign (dt.: Schnittstellendesign) ist eine Disziplin des Designs, die sich mit der grafischen Gestaltung von Benutzeroberflächen zwischen Mensch und Maschine beschäftigen. Dafür werden die Bedingungen, Ziele und Hindernisse dieser Interaktion sowohl von menschlicher als auch von technischer Seite erforscht und später ? soweit möglich ? auf den Menschen hin optimiert. Ziel des Interfacedesigns ist eine Anwenderschnittstelle, die visuell so gestaltet ist, dass ein möglichst breiter Kreis von Nutzern eine optimale Wunsch-/Bedürfnis-/Zielerfüllung durch angemessene Handlungsschritte erfährt. Während sich Designer übergreifend beim Interaction Design (dt.: Interaktionsgestaltung) eingehend mit dem Verhalten und der Konzeption (Nutzungsszenarien) eines Artefaktes beschäftigt, geht es im Interfacedesign um die konkrete Visualisierung einer Schnittstelle.

Beide Disziplinen sind schwer voneinander zu trennen, die Grenzen sind fließend, denn jeder Interaction Designer gestaltet meist im Laufe des Prozesses ein Interface. Typische Arbeitsfelder von Interface Designern sind Softwaredesign, Usability-Forschung, Webdesign oder Produktdesign.

Arbeitsfeld

Die Interaktion mit einer Bedienoberfläche ? meist ein Bildschirm, aber auch Automaten oder etwa Maschinen ? soll vom Interaktionswunsch des Nutzers über angelegte Rückkoppelungsmechanismen (Ein- und Ausgabe von Daten per Tastatur/Steuerung/gezielter Handlung) in angemessener Zeit zu einem abgeschlossenen und sinnvollen Ergebnis führen. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist, dass der Nutzer bei der Interaktion ein möglichst positives Anwendungserlebnis User Experience erfahren soll.

Das weitaus größte Feld innerhalb des Interface-/Interaktionsdesigns ist die Interaktion mit einem Computer. Hier ist Interfacedesign ein Teilbereich der Mensch-Computer-Interaktion. Ziel ist das optimale Finden, Bewerten, Verändern und Speichern von Information, die der Nutzer innerhalb eines digitalen Wissensraumes (Webseite, Datenbank, Programm, Angebote aller Art) vornimmt. Dabei werden konzeptionelle (mess- und steuerbare, ?harte?), sowie ästhetische (individuelle, ?weiche?) Aspekte der Interaktion berücksichtigt. In der Praxis werden dafür üblicherweise schon während der Entwurfsphase Tests an der jeweiligen Zielgruppe durchgeführt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Interfacedesign

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JavaScript

Webdesign Definition / Lexikon JavaScript

JavaScript ist eine Skriptsprache, die hauptsächlich für das DOM-Scripting in Web-Browsern eingesetzt wird.

Der als ECMAScript (ECMA 262) standardisierte Sprachkern von JavaScript beschreibt eine moderne, schlanke, dynamisch typisierte, objektorientierte, aber klassenlose Skriptsprache, die dennoch allen objektorientierten Programmierparadigmen unter anderem auch ? aber eben nicht ausschließlich - auf der Basis von Prototypen gerecht wird. In JavaScript lässt sich objektorientiert und sowohl prozedural als auch rein funktional programmieren.

Während HTML/CSS nur rudimentäre Möglichkeiten zur Nutzerinteraktion bietet, können mit JavaScript Inhalte generiert und nachgeladen werden, was Webanwendungen erst praktikabel bzw. möglich macht.

Überblick

JavaScript wird hauptsächlich clientseitig eingesetzt, im Unterschied zu anderen im Web verwendeten Sprachen, wie Perl oder PHP, die ausschließlich serverseitig eingesetzt werden. JavaScript bzw. die ECMAScript-Implementationen finden jedoch beispielsweise auf Netscape Enterprise Servern (NES), und als JScript bzw. JScript.NET in einer ASP- bzw. ASP.NET-Umgebung auf Microsoft Internet Information Services auch serverseitig Anwendung (Stichwort Server-Side JavaScript). Weitere Beispiele für serverseitige Javascript-Programmierung sind POW und Jaxer, die auf der Mozilla-Javascript-Engine Spidermonkey aufsetzen.

JavaScript wurde ursprünglich von Sun Microsystems und Netscape in Kooperation entwickelt. Trotz des ähnlichen Namens und einer ähnlichen Syntax ist JavaScript grundlegend verschieden von der Programmiersprache Java, die von Sun Microsystems stammt. Die Namensgleichheit erklärt sich wohl vor allem aus der Absicht, aus Marketinggründen eine Verbindung mit den damals sehr populären Java-Applets herzustellen. Die Syntax wurde auch aus diesem Grund weitgehend der von Java angeglichen.

Die ursprüngliche Grundfunktionalität von JavaScript ist heute als ECMAScript oder ECMA-262 standardisiert und wird von den meisten Browsern weitgehend unterstützt (JavaScript in der Version 1.5 entspricht ECMA-262 Version 3).

Typische Anwendungsgebiete

Typische Anwendungsgebiete von JavaScript sind:
• Plausibilitätsprüfung (Validierung) von Formulareingaben beim Absender
• Mehrere Frames auf einmal wechseln oder die Seite aus dem Frameset "befreien"
• Banner oder Laufschriften
• Dynamische Manipulation von Webseiten über das Document Object Model
• Senden und Empfangen von Daten, ohne dass der Browser die Seite neu laden muss (Ajax)
• sofortiges Vorschlagen von Suchbegriffen
• Verschleierung von E-Mail-Adressen zur Bekämpfung von Spam (siehe den betreffenden Artikel).

Missbrauch

Einige Anwendungen, die mit JavaScript möglich sind, verärgern meistens den Benutzer und werden als "schlechter Stil" angesehen:
• Quelltext "verschleiern", um diesen vor dem Besucher zu verstecken
• Verschleiern von Internetadressen, auf die ein Link verweist
• Deaktivieren des Kontextmenüs, um zu erschweren, dass Bilder oder die gesamte Seite abgespeichert werden können
• Deaktivieren der Kopierfunktion, um zu erschweren, dass Texte oder Bilder kopiert werden können
• Unaufgeforderte (Werbe-)Pop-ups oder Pop-unders
• Ungewolltes Öffnen von Fenstern, teilweise auch Öffnen beliebig vieler Fenster
• Ungewolltes Schließen des Browserfensters
• Ungewollte Größenänderung des Browserfensters
• Blockieren der Anwender mit zahllosen aufeinanderfolgenden Dialogfenstern
• Bei anfälligen Webanwendungen kann JavaScript auch von Dritten missbraucht werden, etwa per XSS (Codeeinschleusung).
• JavaScript-Navigation: Barrierearme Webseiten zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch bei abgeschaltetem JavaScript möglichst uneingeschränkt navigierbar bleiben. Oft schränkt das nicht aktivierte JavaScript die Benutzbarkeit einer Webseite ein.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/IP-Adresse

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Keyword

Webdesign Definition / Lexikon Keyword

Der Begriff Schlüsselwort (englisch Keyword) oder reserviertes Wort bezeichnet in einer Programmiersprache ein Wort (englisch Token), das eine durch die Definition dieser Programmiersprache bestimmte Bedeutung hat, und nicht als Name von Variablen oder Funktionen verwendet werden darf. Sämtliche reservierten Wörter sind dem Compiler der Programmiersprache bekannt und werden in der lexikalischen Analyse verwendet.

Schlüsselwörter sind das "Vokabular" einer jeden Programmiersprache; deshalb versucht man im Sinne der Erlernbarkeit die Anzahl gering zu halten. Man kann in entsprechenden Programmierlehrbüchern oder Internet für fast jede Sprache eine Übersicht, eine sogenannte Referenz-Tabelle, finden.

Dabei ist anzumerken, dass die praktisch unendliche Vielfalt an Programmen und Anwendungen durch einen so relativ geringen Sprachumfang (selten über 50 Schlüsselwörter) realisiert werden kann.

Weiterhin können Schlüsselwörter in den meisten Programmiersprachen in Kategorien zusammengefasst werden. Zum Beispiel werden in der objektorientierten Programmiersprache Java die Zugriffsmodifikatoren (z. B. public, protected, private) oder die primitiven Datentypen (z. B. boolean, char, int) nach solchen Kategorien unterschieden.

Vergleicht man deren Referenzen mit Programmiersprachen wie C und deren Erweiterung C++ oder anderen höheren Programmiersprachen stellt man fest, dass es eine Reihe von Übereinstimmungen gibt.

Häufig verwendete Schlüsselwörter sind:
• int, char, float - Primitive Datentypen
• for, if, while - Kontrollstrukturen

Gerade Erweiterungen von Programmiersprachen greifen natürlich auf den Sprachumfang des Vorgängers zurück und erweitern diesen gegebenenfalls. Ein weiterer Grund für eine Vielzahl von immer wieder benutzen Keywords findet sich in der Geschichte der Programmiersprachen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schl%C3%BCsselwort_(Programmierung)

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Layout

Webdesign Definition / Lexikon Layout

Als Layout (wörtlich: das Ausgelegte, engl. für "Plan, Entwurf, Anlage", sinngemäß mit "Gestaltung" zu übersetzen) bezeichnet man das detaillierte Sichtbarmachen eines gedanklichen Bildes im Sinne eines tatsächlichen Entwurfs, meist dem einer Drucksache. Die Visualisierung vermittelt dem Gestalter und dem Auftraggeber einen Eindruck über die Form der späteren Ausführung und dient damit als verbindliche Entscheidungsgrundlage für die weitere Ausführung. Die enthaltenen Texte müssen nicht dem späteren Original entsprechen (Füll- oder Blindtext).

Anwendungsgebiete

Aufgrund der im Layout fixierten markanten Design-Elemente wurde der Begriff in den letzten Jahren auch auf die spezifische Gesamterscheinung von Medienprodukten angewendet, die wiederholt bzw. aktualisiert werden, z. B. Zeitschriften, Radiosendungen, Broschüren, Websites. Gestaltet werden Printmedien (Bücher, Bilder, Kataloge, Prospekte usw.), Fernsehsendungen oder Websites. Die Vorschriften dazu können variieren und sind oftmals von der jeweiligen Branche abhängig.

Layout in den Medien

Ein professionelles Layout besteht aus sämtlichen abstrakten Elementen mit definierten Eigenschaften, ist aber zunächst ohne Inhalt. Während Layouts für eine einzelne Drucksache lediglich als Unikate angelegt werden, kann bei Periodika und Reihen auf standardisierte Layoutvorlagen zurückgegriffen werden. Aufgrund der nahezu ausschließlichen Erstellung von Layouts am Computer lassen sich die Layoutrichtlinien in Form digitaler Stilvorlagen fixieren, die das Entwerfen unabhängig vom Standort oder der Anzahl der umsetzenden Grafikdesigner vereinheitlichen und vereinfachen. Layouts werden häufig in großen Betrieben erstellt um dem Klientel ein identisches und originelles Erscheinungsbild zu verschaffen. Hauptziel dabei ist, den eigenen Charakter darzustellen und die Unternehmensphilosophie widerzuspiegeln (Corporate Design).

Definiert werden bei Druckerzeugnissen in der Regel:
• das Format,
• der Satzspiegel für Text- und Bildanordnung sowie
• die Schrift (Größe, Art) für Überschriften und Fließtexte (Typografie).
• der Weißraum (Platzierung, Abstände, Bildergrößen)
• Verhältnis Text zu Bild

Zudem wird ein Farbklima bzw. -spektrum festgehalten, das sich auf die Farben von Schriften, Hintergründen, grafischen Elementen wie Informationskästen, aber auch von Farbabbildungen bezieht.

Grundlagen zur Erstellung eines Layouts

Besonders im Bereich der Werbung (auch bei Plakaten und Broschüren) wird beim Entwurf eines Layouts eine Bildsprache vorgegeben, die den Wiedererkennungswert einer Marke oder eines Produkts steigern soll. Bei derart komplexen, planerisch angelegten Layouts ist die Mischung zwischen Konstanten und Variablen entscheidend für den langfristigen Erfolg: Die Konstanten sollen einen festen Rahmen für variable Inhalte vorgeben, ohne sie in ihrer Wirkung zu mindern oder eine Weiterentwicklung des Designs zu verhindern.

Das Grundelement der Gestaltung ist das Format; die nachgeordneten Unterelemente werden als Layouts bezeichnet.

Zu ihnen zählen
• Aufmacher
• Kurzartikel
• Eckenbrüller
• Aufsetzer (meist kurzer Artikel über dem Seitenfuß)
• Essays und
• Verkehrsdurchsagen etc.
Für die einzelnen Unterelemente wird wiederum ein Layout entworfen und in weitere Unterelemente gegliedert:
• Überschrift,
• Lauftext,
• Kasten,
• Jingle etc.

Format und Layout sowie dessen Unterelemente dienen als "Behälter" für den später dort eingebrachten Inhalt. Hat sich ein Layout als ästhetisch, sinnvoll und effizient im Hinblick auf Gestaltungsaufwand und Informationsgehalt erwiesen, wird dessen Grundkonzept in der Regel nie bzw. nur in Fällen verändert, in denen ein dauerhaft erfolgreiches Format modernisiert und zeitgemäßem Stil angepasst werden soll.

Die strenge Einhaltung von Format- und Layout-Vorgaben dient einerseits der Corporate Identity eines Medienprodukts, stellt andererseits aber eine wichtige Orientierungshilfe für den Rezipienten im Informationsangebot des Medienprodukts dar.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Layout

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Lizenz

Webdesign Definition / Lexikon Lizenz

Allgemein ist eine Lizenz (v. lat. licet, "es ist erlaubt"; PPA: licens, "frei") eine Erlaubnis, Dinge zu tun, die ohne diese verboten sind.

Eine sehr große Rolle spielen Lizenzverträge in Industrie und Handel, um Dritten ein Nutzungsrecht an gewerblichen Schutzrechten (Patente, Gebrauchsmuster, eingetragene Marken) unter definierten Bedingungen einzuräumen.

Gegenstand einer Lizenz können auch staatlich erteilte Sonderrechte sein, zum Beispiel in der DDR die Spielerlaubnis für Musiker oder die UMTS-Mobilfunkrechte. Der Begriff findet auch im allgemeinen Sprachgebrauch häufige Verwendung. So z. B. bei der "Lizenz zum Töten" des fiktiven Agenten James Bond.

Das zugehörige Verb lautet lizenzieren und hat die Bedeutung "eine Lizenz erteilen". In missverständlicher Weise spricht man aber auch von lizenzieren, wenn man eine Lizenz beantragt oder erwirbt, beispielsweise in der Wendung "eine Software lizenzieren" (gemeint ist: "sich eine Software lizenzieren lassen"). Die Schreibweise lizensieren ist ein häufiger Rechtschreibfehler im Deutschen.

Umgangssprachlich werden im Deutschen auch Betriebszeugnisse und Berechtigungsscheine als "Lizenzen" bezeichnet. Häufig liegt das an einer fehlerhaften Übersetzung des englischen Wortes "licence". So ist zum Beispiel die englische driving licence keine Lizenz, sondern ein Berechtigungsschein (Führerschein und Fahrerlaubnis), wie auch die "Privatpilotenlizenz" (Privatpilotenschein) und die "Amateurfunklizenz" (Amateurfunkzeugnis).

Lizenzen im Urheberrecht

Das Urheberrecht ist durch internationale Übereinkommen (UN) und durch nationale Gesetzgebung geregelt. Auf den Verstoß gegen diese Regeln folgen Schadensersatzansprüche des Lizenzgebers und auf Antrag strafrechtliche Verfolgung durch die Staatsanwaltschaft. Im Privatrecht regeln Kaufverträge, Leihverträge und spezielle Lizenzverträge die Rechte des Erwerbers und seine Pflichten gegenüber dem Lizenzgeber.

Eine häufig angewendete Lizenzvergabe findet zwischen Rechteinhabern und Rechtenehmern bei der Übernahme und elektronischen Verbreitung von Veranstaltungen statt. Das sind alle Arten von Konzerten, Aufführungen, Sportereignissen usw. So haben z. B. die FIFA zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und die UEFA zur Fußball-Europameisterschaft 2008 Lizenzen zur Übertragung der Spiele auf Großbildleinwände für das "Public Viewing" vergeben. Grundsätzlich waren diese Lizenzen bei nichtkommerzieller Ausrichtung kostenlos. Kostenpflichtig wurden die Lizenzen, sobald ein kommerzieller Sponsor beteiligt war. Der häufig verwendete Terminus "Lizenzgebühr" ist hier falsch, weil es sich in der Regel um nichtstaatliche Vertragspartner gehandelt hat. Es handelt sich um einen Kauf von Rechten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lizenz

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Meta-Tags

Webdesign Definition / Lexikon Meta - Tags

sind Tags (Informationen) im Kopf-Bereich eines HTML-Dokuments und werden beim Aufruf einer Webseite an den Webbrowser geschickt, jedoch nicht angezeigt. Sie dienen auch den Suchmaschinen um Suchwörter einzuarbeiten.

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MYSQL

Webdesign Definition / Lexikon MYSQL

ist ein Datenbankverwaltungssystem und als Open-Source-Software bekannt. Sie bildet die Grundlage für dynamische Werbeauftritte. Um MYSQL zu testen, können Sie es hier für Ihr Betriebssystem Herunterladen: www.mysql.com

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Navigation

Webdesign Definition / Lexikon Navigation

soll die Führung einer Webseite für den User erleichtern. Sie sollte übersichtlich und durchschaubar strukturiert sein, was bei der Gestaltung einer Webseite dringend erforderlich ist.

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PDF

Webdesign Definition / Lexikon PDF

ist ein von Adobe Systems entwickeltes übertragbares Dokumentenformat. Das für den Austausch von Daten geeignete Format wird mit PDF-Readern Dargestellt.

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PHP

Webdesign Definition / Lexikon PHP - Hypertext Preprocessor

ist eine an Java angelehnte Programmiersprache und stand ursprünglich für "Personal Home Page Tools". Hauptsächlich wird sie zur Erstellung von dynamischen Webseiten oder Webanwendungen genutzt.

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Pop-up

Webdesign Definition / Lexikon Pop-up

ist ein Element eines Computerprogramms das sich Visuell darstellt. Pop-up´s sind im Web meist aufspringende Werbeanzeigen, die der User als lästig empfindet. Durch den Pop-up-Blocker lässt sich dies verhindern. Er analysiert den JavaScript-Code, der für das aufspringen eines neuen Browser-Fenster nötig ist und blockt dessen Funktion. In den meisten Webbrowsern ist bereits ein Pop-up-Blocker integriert, ansonsten lässt er sich durch ein Plug-in ohne Probleme hinzufügen.

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Programmierung

Webdesign Definition / Lexikon Programmierung

bezeichnet Computerprogramme zu entwerfen und erstellen. Mit Editoren werden die Programme in einer Programmiersprache von Programmierern konzepziert und umgesetzt.

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Provider/Anbieter

Webdesign Definition / Lexikon Provider / Anbieter

unterteilen sich in zwei Arten von Anbietern. Der Internetprovider ermöglicht den Internetzugang gegen eine Gebühr und der Webhoster stellt Server und Webspace zu Verfügung.

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Quelltext

Webdesign Definition / Lexikon Quelltext

auch als Quellcode bezeichnet, ist der in einer Programmiersprache vom Programmierer geschriebene Text eines Computerprogramms. In Ihm wird festgelegt wie sich das Programm zu verhalten hat, wie die Daten weiterverarbeitet und schließlich wieder ausgegeben werden sollen.

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RSS-Feeds

Webdesign Definition / Lexikon RSS-Feeds - Really Simple Syndication

ähneln einem Nachrichtenticker und senden per Abonnemants dem User automatisch die neusten Informationen zu. Über einen RSS-Reader lassen sich diese Informationen abrufen.

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Screendesign

Webdesign Definition / Lexikon Screendesign

umfasst das gestalten eines Layouts für die Ausgabe auf Monitoren. Screendesign ist ein Unterbereich des Interfacedesign.

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SEM

Webdesign Definition / Lexikon SEM - Search Engine Marketing

dient zur Gewinnung von Besuchern einer Webseite über eine Suchmaschine.

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Server

Webdesign Definition / Lexikon Server

wird der Hauptrechner in einem Netzwerk genannt. Er verwaltet das Netzwerk und stellt den Clients Daten, Speicher, Drucker und den Internetzugang zur Verfügung. Ein Server bietet immer einen Service an. Einsatzgebiete lassen sich zum Beispiel in den Datenbankserver, den Mailserver oder den Webserver einteilen.

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SQL

Webdesign Definition / Lexikon SQL - Structured Query Language

ist eine für die Abfrage, Definition und Manipulation von Daten entwickelte Datenbanksprache. SQL wird von sogut wie allen gängigen Datenbanksystemen unterstüzt.

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Suchmaschinen

Webdesign Definition / Lexikon Suchmaschinen

dienen zur Recherche von Webinhalten und Daten innerhalb eines Computer oder einem Computernetzwerk. Sie finden mithilfe der Spider/Crawler Webinhalte durch die Eingabe eines Begriffs in einer Suchmaschine.

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Suchmaschinenoptimierung

Webdesign Definition / Lexikon Suchmaschinenoptimierung-SEO

beschreibt die Methode, Webinhalte auf den Ergebnisseiten einer Suchmaschine möglichst weit vorn zu platzieren. Dabei wird auf die Verwendung der Spider/Crawler zurück gegriffen. Die Verlinkungen einer Webseite werden dabei berücksichtigt

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Tags

Webdesign Definition / Lexikon Tags

enthalen Informationen bzw. Stichwörter zu einem Beitrag oder einer Internetseite. Durch Tags werden Beiträge kategorisiert und die Suche nach Informationen vereinfacht.

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Unicode

Webdesign Definition / Lexikon Unicode

ist der internationale Standart zur Codierung aller Schriftkulturen und Zeichensysteme. Durch Unicode soll die in verschiedenen Ländern und Kulturen unterschiedliche Codierung der Schriften und Zeichen beseitigt werden.

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Update

Webdesign Definition / Lexikon Update

auf deutsch Aktualisierung, erneurt bzw. erweitert bereits vorhandene Daten. Ein Update kann nur ausgeführt werden, wenn die zu erneuernde Datei sich bereits auf dem Datenträger befindet.

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Upload

Webdesign Begriffe Upload

ist das Hochladen von Daten von einem lokalen Rechner ins Web oder einem anderen Datenträger. Dies geschieht durch die erforderlichen Netzwerkprotokolle FTP oder HTTP.

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URL

Webdesign Definition / Lexikon URL - Uniform Resource Locator

ist der einheitliche Quellenanzeiger einer Webseite. Beispiel: www.ventzke-partner.de. Durch die URL können Webinhalte durch FTP oder HTTP identifiziert und lokalisiert werden.

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Usability

Webdesign Definition / Lexikon Usability

umfasst die allgemeine Benutzerfreundlichkeit einer Webseite. Wichtige Aspekte hierbei sind eine klar strukturierte Navigation, ein übersichtlicher Aufbau der Webseite und eine gute Lesbarkeit am Bildschirm.

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W3C

Webdesign Definition / Lexikon W3C - World Wide Web Consortium

legt im World Wide Web als Gremium weltweite Webstandards fest wie: HTML/XHTML, CSS, RSS, usw.

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Web 2.0

Webdesign Definition / Lexikon Web 2.0

ist die neuste Entwicklung des WWW. Im Zeitalter des Web 2.0 sind nicht nur neue Funktionen wie die Nutzung von Ajax auschlaggebend, sondern die Interaktivität von Usern mit Webseiten spielt eine erhebliche Rolle. Das betreiben von Blogs und Communitys durch User macht das WWW zu einem immer größer werdenen Netzwerk von Informationen und Daten.

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Webagentur

Webdesign Definition / Lexikon Webagentur

kümmert sich um die Webpräsenz eines Kunden. Dazu gehören die Gestaltung und Programmierung, sowie die Plege und regelmäßige Aktualisierung der Webseite eines Kunden.

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Webdesign

Webdesign Definition / Lexikon Webdesign

ist die Webseitengestaltung und umfasst den gestalterischen Aufbau einer Webseite. HTML, CSS und JavaScript kommen hierbei zum Einsatz.

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Webdesigner

Webdesign Definition / Lexikon Webdesigner

haben die Aufgabe der technischen Umsetzung einer Webseite. Sie kümmern sich um die Konzeption und Gestaltung, sowie die Programmierung einer Webseite. Kenntnisse in gängigen Grafik- und Bildbearbeitunsprogrammen, HTML/XHTML, CSS, Javascript und Content-Management-Systemen sind hierbei erforderlich.

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Webhosting

Webdesign Definition / Lexikon Webhosting

ist die Bereitstellung von Speicherplatz auf einem Server eines Anbieters (Provider) gegen Gebühr, an einen Nutzer. Der Leistungsumfang ist je nach Anbieter unterschiedlich.

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Website/Webseite

Webdesign Definition / Lexikon Website/Webseite

ist die gesamte Webpräsenz unter einer Domain. Die Webseite beinhaltet meist mehrere Seiten die klar strukturiert sind, mit einer Navigation, anders wie bei der Homepage.

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XHTML

Webdesign Definition / Lexikon XHTML - Extensible Hypertext Markup Language

ist eine Mischung aus HTML und XML. Die textbasierte Auszeichnungssprache ist der W3C-Standart für erweiterbares HTML.

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XML

Webdesign Definition / Lexikon XML - Extensible Markup Language

sind Textdateien die zum Datenaustausch zwischen Computersystemen über das Internet eingesetzt werden.

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